BEM | unidirektional
Das Verfahren Bereitstellung von Massendownloaddaten (BEM) ist ein spezifischer Datenservice der Deutschen Rentenversicherung (DRV).
Es dient dazu, großen Arbeitgebern, Rechenzentren und Softwareerstellern umfangreiche Datenbestände (Massendaten) gesammelt zur Verfügung zu stellen, die für die korrekte Durchführung der Sozialversicherungsmeldungen notwendig sind.
Das BEM-Verfahren optimiert den administrativen Abgleich zwischen Arbeitgebern und der Rentenversicherung, indem es manuelle Einzelabfragen ersetzt.
Zielgruppe: Das Verfahren richtet sich primär an Institutionen, die eine sehr hohe Anzahl an Arbeitnehmern verwalten und automatisierte Abgleiche für ihre Entgeltabrechnungssysteme benötigen.
Bereitstellung: Die DRV stellt über gesicherte Server oder Kommunikationswege (wie den eXTra-Standard) Datensätze bereit. Diese enthalten oft Stammdatenkorrekturen, Versicherungsnummern oder Informationen zu Beitragsabrechnungen.
Abruf und Integration: Die Nutzer (z. B. Personalabteilungen großer Konzerne) laden diese Massendaten herunter. Die Daten sind so strukturiert, dass sie direkt in die Lohn- und Gehaltssoftware importiert werden können.
Zweck: Es geht vor allem um die Datenqualität. Durch den automatisierten Massenabgleich wird sichergestellt, dass die bei der DRV gespeicherten Versichertenmerkmale mit denen im Abrechnungssystem des Arbeitgebers übereinstimmen. Dies verhindert Fehlermeldungen bei den monatlichen Entgeltmeldungen.
Vorteil: BEM reduziert den bürokratischen Aufwand erheblich, da Unstimmigkeiten in den Versichertenkonten proaktiv und in großer Zahl bereinigt werden können, anstatt jeden Fall einzeln klären zu müssen.
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